
Sipplingens Geschichte reicht weit zurück: Steinzeitliche Funde von Pfahlbausiedlungen belegen, dass sich hier schon früh Menschen niedergelassen haben.
Erstmals schriftlich erwähnt wird der Ort in einer Urkunde aus dem 12. Jahrhundert von Kaiser Friedrich I.(Barbarossa).
Der Ort wurde lange durch den Obst- und Weinbau bestimmt. Auch heute spielt der Obstbau im Dorfalltag eine Rolle, jedoch überwiegend im Nebenerwerb.
Auf dem Gebiet der Gemeinde zählt man um die 6000 Kirschbäume. Zur Kirschblüte im April/Mai ein wahres Blütenmeer! Die Früchte werden überwiegend direkt vermarktet oder von zahlreichen Klein- und Hausbrennereien zu Hochprozentigem veredelt.
Heute ist Sipplingen eine Gemeinde, die auf Tourismus eingestellt ist und gleichzeitig ein authentisches und aktives Dorfleben pflegt. […]
Gelebtes Brauchtum und dörflicher Zusammenhalt ist in Sipplingen bei Feiertagen und Festen selbstverständlich.
Besonderes Highlight ist mit Sicherheit die katholische Fronleichnamsprozession im Mai/Juni. Ein von den Dorfbewohnern gestalteter, prachtvoller Blumenteppich führt an diesem Feiertag durch den Ort.
Die Prozession wird von der ortseigenen Bürgermiliz in ihren historischen Uniformen sowie der Musikkapelle begleitet.
Neben dem närrischen Treiben im Frühjahr und der für die Region üblichen »Straßenfastnacht« finden in Sipplingen im Sommer viele Feste statt:
Die größten Feste sind das Strandfest des Turnvereins, der »Seezauber« in den Uferanlagen, veranstaltet von der Musikkapelle sowie dem Tourismus-Förder-Verein und das Dorfest bei dem alle örtlichen Vereine und die Gemeinde Veranstalter sind.
Die genannten Feste werden allesamt von gemeinnützigen Vereinen veranstaltet und der Gewinn dient dem jeweiligen Vereinszweck.